Tierhaltung

Was passiert, wenn ASP bei uns ankommt?
Afrikanische Schweinepest: Fragen und Antworten

Schweine im Stall

Die konsequente Abschottung ihres Bestandes gegenüber Wildschweinen und strengste Hygiene sind derzeit die wichtigsten Ziele von Schweinehaltern, um dem Ausbruch von ASP in ihrem Stall entgegenzuwirken.

Bild: Andreas Tamme

In Osteuropa ist die Afrikanische Schweinepest auf dem Vormarsch. Nun wurden in Belgien zwei tote Wildschweine positiv auf das ASP getestet. Was passiert bei einem Ausbruch in Deutschland und was bedeutet dies für Landwirte, Handel und Verbraucher?

Das ASP-Virus ist vergangene Woche direkt vor unserer Haustür eingetroffen. Es wurde in Belgien, nur 60 Kilometer vor der Grenze zu Deutschland, an zwei toten Wildschweinen festgestellt.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine schwere Virusinfektion, die ausschließlich Haus- und Wildschweine befällt und insoweit weder für andere Tierarten noch den Menschen eine Gefahr darstellt.

Dennoch hätte ein Ausbreitung von ASP in Deutschland massive Folgen: Beim Ausbruch in Hausschweinebeständen müssten alle Schweine der betroffenen Bestände getötet und in Tierkörperbeseitigungsanlagen unschädlich beseitigt werden. 

Das Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung (BMEL) hat einen umfangreichen Frage und Antwortkatalog zusammengestellt  und erklärt, wie die Viruserkrankung übertragen wird, wie sie bei infizierten Tieren verläuft, welche Vorsichtsmaßnahmen besonders wichtig sind, was im Falle eines ASP-Ausbruchs in Deutschland geschehen würde und was ein Befall von Wild- und Hausschweinen mit ASP für Landwirte, Handel und Verbraucher bedeuten würde.

Das Dokument "Fragen und Antworten zur Afrikanischen Schweinepest " kann hier als PDF heruntergeladen werden.

Quelle: LWK Niedersachsen