Messen und Veranstaltungen

Nordostdeutschlands Landwirtschaftsausstellung Nummer 1
Landwirtschaftsausstellung MeLa in Mühlengeez ist eröffnet

Messebesucher

Die ersten Besucher strömten bei angenehmem Messewetter über das Ausstellungsgelände.

Bild: MAZ Messe- und Ausstellungs­zentrum Mühlengeez GmbH

Für vier Tage öffnet das weitläufige Messegelände in Mühlengeez nun zum 28. Mal seine Pforten und zum zweiten Mal eröffnete die Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, die Mecklenburgische Landwirtschaftsausstellung, MeLa.

Zuvor hatte Christin Mondesi alle Besucher begrüßt und willkommen geheißen: „Trotz der angespannten Lage in der Landwirtschaft findet die MeLa in ihrer vollen Vielfalt statt. Dafür danke ich den Ausstellern und Züchtern, dem Landwirtschaftsministerium und dem Bauernverband“, so Christin Mondesi, Geschäftsführerin des Messe- und Ausstellungszentrums Mühlengeez (MAZ).

Auf über 171.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche können die Fachbesucher und Verbraucher Landwirtschaft, Landmaschinen und die Vielfalt der Ernährungsbranche kennenlernen.

Exakt 1.142 Tiere und 161 Rassen sind auf der MeLa zu sehen. Den größten Anteil haben das Rassegeflügel (280 Tiere) und die Rassekaninchen (301 Tiere). Die Schweine sind 2018 mit 98 Tieren sowie Ziegen und Schafe mit insgesamt 112 Tiere vertreten. Weiterhin sind traditionell auch Pferde (317) sowie Rinder (136) verschiedenster Rassen präsent.

„Dieses Jahr gab es Licht und Schatten in Mecklenburg-Vorpommern: Licht für unseren Tourismus und Schatten für die Landwirtschaft, angesichts der Dürre. Ich werbe für Respekt, für die Arbeit von Landwirten und dafür, dass Qualität und Preis am Ende stimmen. Ein Landwirt macht 145 Menschen satt. Das sollten wir nicht als Selbstverständlichkeit annehmen“, sagte Manuela Schwesig.

Der Präsident des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern, Detlef Kurreck, ehrte den Ausbildungsbetrieb des Jahres. Gewonnen hat den Preis die GbR Schild aus Groß Nieköhr aus dem Landkreis Rostock. 

MeLa-Ehrenmitglied wurde in diesem Jahr Rolf Steinmüller. Der 76-Jährige ist ein Urgestein der MeLa und seit 28 Jahren als Botschafter für den Apfel dabei. Bis zur Rente war er Geschäftsführer der Mecklenburger Ernte – heute bringt er den Apfel ehrenamtlich unter die Menschen, wie kein an-derer.

„Wer den Apfel bisher nicht liebt, der muss mit Rolf Steinmüller sprechen – und hat sofort einen Apfel in der Hand“, sagte die Ministerpräsidentin über das neue Ehrenmitglied. Christine Mondesi überreichte Rolf Steinmüller einen goldenen Apfel, der eigens für ihn angefertigt wurde.

Quelle: MAZ