Agrarmarkt

Rindermarkt
Der Markt für Rindfleisch boomt, ganz im Gegensatz zum Schweinefleisch

Die Aussichten für Rinderhalter und für Fleischvermarkter sind positiv. Die Nachfrage nach Rindfleisch boomte im Jahr 2017 und steigt nach der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft weiter.

Der Verbraucher gönnt sich gerne etwas Besonderes: Saftige „Home-Style-Burger“, „Dry Aged Beef“, „Simmentaler Entrecòte” oder “Dry Aged Tomahawk Steak“ – Rindfleisch ist der ganzjährige Shooting-Star im Speiseplan der Deutschen. Auch beim Außer-Haus-Verzehr wird verstärkt Rindfleisch nachgefragt. Kurzum: Rindfleisch ist beliebt und enorm vielseitig. Im Gegensatz zur Schweineproduktion hat die Rinderhaltung zudem weitaus weniger Imageprobleme.

Rindfleischnachfrage boomte 2017

In jedem Monat des vergangenen Jahres wurde von den Privathaushalten im deutschen Lebensmitteleinzelhandel deutlich mehr Rindfleisch eingekauft als im gleichen Monat des Vorjahres. Auch Rinderhackfleisch und gemischtes Hackfleisch liegen voll im Trend.

Rindfleischnachfrage min

Die Gründe dafür sind die universellen Zubereitungsmöglichkeiten für die schnelle Küche, sowie der im Vergleich zum Schweinefleisch etwas aromatischere Geschmack, zumal Hackfleisch selbstredend saftig, zart und schmackhaft ist. Im Winter braten und schmoren und im Sommer grillen, Rindfleisch ist universell einsetzbar und der neue Klassiker auf dem ganzjährigen Speiseplan der Deutschen.

Große Qualitätsunterschiede, die ihren Preis haben

Der Online-Handel bietet Delikatessen an wie z.B. Simmentaler Filet, Simmentaler Entrecòte (49,90 EUR/kg), US-Filet-Mittelstück, Dry Aged deutsche Färse Entrecòte oder Dry Aged Tomahawk Steak (59,00 EUR/kg) bis hin zu Wagyo Entrecòte (119,00 EUR/kg).

Voll im Trend liegen neben Hochpreispremiumware aus den USA und Ozeanien auch regionale Qualitätsfleischprogramme die durch besondere Rassen in der Fleischqualität punkten können. Der Lebensmitteleinzelhandel hat daraufhin sein Sortiment umgestellt und bietet 1A-Qualitätsware. Selbst bei den Discountern sieht man das sehr deutlich.

Quelle: Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH